+49 178 667 4443 info@clash-fit.com

Konzept

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist DSC-3303-768x511.jpg

Das Konzept von Clash Fit stützt sich wesentlich auf den gegenwärtigen Stand der Sportwissenschaft. Nachfolgend soll das identifizierte Problem und unser Lösungsansatz erläutert werden.

  • verschiedene motorische Bewegungsformen ohne Spezialisierung
  • keinerlei Leistungsdruck
  • spielerisch Kraft, Koordination und Ausdauer aufbauen
  • nachhaltig Spaß und Liebe an der Bewegung entwickeln

Wie können wir Kindern helfen, Bewegung langfristig in ihr Leben zu integrieren?“

Vielfalt und Variation

Bei Clash Fit handelt es sich um ein Konzept, welches das Ziel verfolgt die Bewegungsvielfalt und -dauer im Kindesalter zu fördern. Es geht ganz klar darum, nachhaltig Spaß und Begeisterung für den Sport und die Bewegung an sich zu fördern. Das Konzept lässt sie verschiedenste Sportarten und Bewegungsformen in kurzer Zeit ausprobieren, um sie herausfinden zu lassen, was sie anzieht. Nebenbei zielt es jedoch auch durch sich wiederholende Inhalte auf den Aufbau von Kraft, Koordination und Ausdauer aus, die ihnen später in jeder einzelnen Sportart helfen.

Spielerisch und ohne Leistungsdruck

Das Ganze geschieht frei, spielerisch und ohne Leistungsdruck. Das Interesse bei Kindern, sich anzustrengen und auch Fortschritte zu sehen ist hoch, wenn man es im richtigen Rahmen verpackt. Wird es spielerisch gelehrt, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass sie die Bewegung und das Training als ein Recht, nicht als Pflicht ansehen und es somit auf lange Zeit aufrechterhalten. Das Konzept soll anleiten, Richtung weisen, aber auch Freiraum geben. Grundschulkinder sind in einem kreativen Alter und bringen gern eigene Ideen ein.

Individuelle Entwicklung

Um die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern und den Kindern einen Raum aufzeigen zu können, welcher „zeitweilig der Kontrolle von Eltern und Lehrern entzogen“ ist, bekommen sie kaum Vorgaben und es werden „dumme“ Ideen und Konflikte nur dann unterbrochen, wenn diese ernsthaft den Ablauf des Programms stören bzw. Kinder in eine gefährliche Situation bringen. Dabei versuchen wir besonders auf folgende Bedürfnisse einzugehen:


Das grundlegende Problem: Bewegungsmangel

Immer mehr Kinder leiden unter psychomotorischen und psychosomatischen Beeinträchtigungen. Dafür gelten vor allem Inaktivität und falsche Ernährung als die hauptverantwortlichen Problemstellen.1 „Die Inaktivität in Kindheit und Jugend ist deutlich mit Negativen gesundheitlichen Folgen im Erwachsenenalter verbunden“.2 Insbesondere im Sinne der Krebsprävention ist regelmäßige Bewegung, ein gesundes Körpergewicht, das Vermeiden von langem Sitzen und eine gesunde Ernährung erforderlich. Bei übergewichtigen Sechsjährigen kann mit einer 80 prozentigen Wahrscheinlichkeit damit gerechnet werden, dass diese ein Leben lang nicht auf ein normales Gewicht kommen werden und mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen rechnen können. Bundesweit sind aktuell 15,4 Prozent der Kinder und Jugendlichen übergewichtig und sogar 5,9 Prozent adipös.3




Quellen

Schmidt, Werner (2013): Die deutsche Gesundheits- und Bildungskatastrophe. Mehr Gerechtigkeit und Bewegung für Alle Kinder. Hamburg: Feldhaus Ed. Czwalina (Kinder – Jugend – Sport – Sozialforschung, 6).

Wabitsch, Martin; Wabitsch-Hebebrand-Kiess-Zwiauer (2005): Adipositas bei Kindern und Jugendlichen. Grundlagen und Klinik ; mit 40 Tabellen. Berlin: Springer. Online verfügbar unter http://haw-hamburg.ciando.com/shop/book/index.cfm/fuseaction/show_book/bok_id/8208.

Zimmer, Renate (2006): Handbuch der Psychomotorik. Theorie und Praxis der psychomotorischen Förderung von Kindern. 6. Aufl. der vollst. überarb. Neuausg., (13. Gesamtaufl.). Freiburg: Herder.

Völker, K. (2008 & 2009). Zum Gesundheits- und Motorikstatus von Kindern. In W. Schmidt, Zweiter Kinder- und Jugendsport-Bericht. Schorndorf: Hofmann.

Schmidt, Werner (2002): Sportpädagogik des Kindesalters. 2., neu bearb. Aufl. Hamburg: Czwalina (Kinder – Jugend – Sport – Sozialforschung, 1).